Mit unseren Arbeitskreisen Frauen und Kultur haben wir heute in Solingen gleich zwei Ausstellungen besucht. Im Zentrum für verfolgte Künste besuchten wir u.a. das Kunstprojekt „Lebenslinien. Über Grenzen hinweg.“ der Künstlerin Hanna Melnykova.
Im Sommer 2025 wanderte die ukrainische Fotokünstlerin von Deutschland in die Ukraine und dokumentierte ihren „performativen Spaziergang“ fotografisch. Die für das Projekt festgelegte Route veranschaulicht die Grenzen zwischen Nationen und verkörpert die Kluft zwischen Vergangenheit und Zukunft sowie persönlicher und kollektiver Transformation.
Außerdem ließen wir uns von Museumsleiter, Jürgen Kaumkötter, über den Sachstand beim Zustand des Hauses nach dem Wasserschaden im 1. Obergeschoss unterrichten.
2. Teil des Besuches
Im Kunstmuseum Solingen besuchten wir die Internationale Bergische Kunstausstellung, die in diesem Jahr zum 80. Mal stattfindet. Solinger Künstler*innen hatten die Schau nach dem Krieg erstmalig durchgeführt, um nach dem Zweiten Weltkrieg ein Forum in Frieden und Freiheit zu bieten. Heute gehört die Ausstellung zu den überregional renommiertesten Schauen zeitgenössischer Kunst in Deutschland.
An der diesjährigen Ausstellung nehmen viele Absolvent*innen der Düsseldorfer Kunstakademie teil, die bereits durch überregionale Ausstellungen bekannt wurden. Es gibt aber auch noch wenig bekannte Künstler*innen zu entdecken, die am Anfang ihrer Karriere stehen und bereits ein eindrucksvolles Werk vorweisen können
Die diesjährige Preisträgerin Sophie Schweighart ist eine junge Künstlerin, die am Anfang einer sehr vielversprechenden Karriere steht und bereits vielfach ausgezeichnet wurde. Sie erhält den 80. Internationalen Bergischen Kunstpreis für ihre Rauminstallation „Office for Unusable Ideas“.