Regenbogenpreisverleihung Nr.8 fand am 22.07.26 im Queeren-Zentrum an der Wallstraße in Mönchengladbach statt.
Ausgezeichnet wurde diesmal Heike Kivelitz. Sie setzt sich seit über 30 Jahren für ein tolerantes, vielfältiges und friedliches Miteinander im Rheinland ein. In einer Zeit, in der der gesellschaftliche Zusammenhalt vor großen Herausforderungen steht, hat sie einen Ort geschaffen, der Brücken baut – zwischen Generationen, Kulturen und Lebensentwürfen. Ihr ehrenamtliches Engagement, sei es im Verein „LesLie e.V.“, oder als Ombudsfrau der Stadt, ist geprägt von tiefer Empathie und großer Zivilcourage.
Vorgeschlagen wurde Heike Kivelitz von der GRÜNEN Ratsfraktion Mönchengladbach. Ratsmitglied und frauenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Laura Steeger-Franke, Landtagsabgeordnete Lena Zingsheim-Zobel und die sachkundigen Bürgerinnen Anita Hoffmann und Ulla Schmitz sowie Kirsten Kern, Uta Mag vom Kreisvorstand gratulierten. Auch die Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Lena Zingsheim-Zobel war vor Ort. Aus den Händen von Karin Schmitt-Promny, stellv. Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, konnte die Ausgezeichnete die Urkunde und den Ehrenpreis anlässlich einer kleinen Feierstunde entgegennehmen.
„Heike Kivelitz setzt sich seit über drei Jahrzehnten für ein tolerantes und vielfältiges Miteinander ein. Frau Kivelitz unterstützt und hilft niedrigschwellig vor Ort und ist gleichzeitig auch landesweit aktiv als Mitglied im Vorstand des Queeren Netzwerks NRW. Sie war die treibende Kraft hinter der Gründung des ersten Queeren Zentrums Mönchengladbach, das 2022 eröffnet wurde. Ihr Einsatz gegen Diskriminierung wurde bereits mit dem Heimatpreis der Stadt Mönchengladbach gewürdigt. Wir freuen uns, Sie mit unserem Regenbogenpreis auszeichnen zu können“, sagte Karin Schmitt-Promny, die auch die Laudatio hielt.