Von links: Jürgen Heinen, Philipp Thomé, Peer-Berater Köln-Innenstadt, Ilona Schäfer, Fee Quast, Ulf Adam, Peer-Berater SPZ Ehrenfeld, Patrick Schröder, SPZ-Koordinator Köln Mülheim und Sabine Grode, ex-in Genesungsbegleiterin Uniklinik Köln
Vertreter*innen der Kölner Peer-Beratung und des Sozialpsychiatrischen Zentrums Köln Innenstadt haben sich am Mittwoch, 10.06., mit unserem AK Gesundheit zum Austausch getroffen. Dabei berichteten sie von finanziellen Engpässen und prekären Arbeitsverhältnissen, die dafür sorgen würden, dass ein qualifiziertes Angebot teilweise nicht oder nur noch schwer möglich sei. Da die Peer-Beratung intensive Prävention im Bereich psychischer Erkrankungen anbietet und viel Zulauf erhält, ist sie eine wichtige Säule in der Arbeit mit und für Menschen mit mentalen Problemen. Die Peer-Beratung betrachtet sich als Türöffner und als niedrigschwelliges Angebot für Menschen, die Unterstützung suchen, sich aber z.B. vor Behörden und Ärzt*innen scheuen. Der Arbeitskreis diskutierte, wie man den Stellenwert und die Relevanz dieses Angebots stärken und nachhaltig festigen kann. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass die Peer-Beratung als wichtige präventive Maßnahme weiterhin auskömmlich finanziert werden muss.