Der Arbeitskreis Kultur war zu Gast beim Lern- und Gedenkort JAWNE in Köln. Im Zentrum der Ausstellung „Die Kinder auf dem Schulhof nebenan“ steht die Geschichte des jüdischen Reform-Gymnasium Jawne von 1919-1942.
Über die Geschichte der Schule hinaus richtete sich der Fokus auf die Geschichte jüdischer Kindheit und Jugend im Rheinland. Die Biografien handeln von Flucht und Emigration, von Kindertransporten ins rettende Ausland.
Die Lebensgeschichten der Schüler*innen erzählen aber auch vom Alltag in Köln, von Familienleben und Feiertagen, Jugendgruppen und Festen. Sie handeln vom Unterricht in der Jawne und vom Spielen auf dem Schulhof, von Freundschaften, Träumen und Zukunftsplänen.
In einer Ausstellung „Als wäre nichts gewesen“, die noch bis zum 1. Februar 2026 zu sehen ist, zeigte uns die Künstlerin Rita Frind (im Foto neben dem Leiter der Gedenkstätte, Adrian Stellmacher), die Fluchtgeschichte ihrer Mutter und ihrer Großeltern und deren Rückkehr in die postnazistische Gesellschaft Kölns.
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